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Depressionen - Einführung

Depressive Störungen gehören zu den häufigsten seelischen Störungen überhaupt. Eine Depression zu haben bedeutet entgegen weitläufiger Vorurteile nicht, dass man geistes- krank oder verrückt ist.

Was sind Depressionen denn dann eigentlich?

Wortherkunft

Das Wort Depression leitet sich ab vom lateinischen "deprimere", was soviel heißt wie "herun- terdrücken". Der entsprechende Ausdruck aus dem Griechischen lautet "Melancholie".

Nicht nur Gefühle sind betroffen

Bei Depressionen liegt eine Erkrankung der Gefühlswelt vor, der Fachbegriff dafür lautet "affektive" Störung.

Depressionen schlagen sich jedoch nicht nur in den Gefühlen wieder. Sie beeinträchtigen den gesamten Menschen in seinem körperlichen Empfinden, seinem Denken und seiner Stimmung. Auch in seinen Bezügen zur eigenen Person, zu seinem Umfeld und zu seiner Zukunft ist der Betroffene stark beeinflusst. Es werden also alle Bereiche des Lebens umfasst.

Depressionen sind kein vorübergehendes Stimmungstief

Jeder von uns kennt die Situation, dass er schlecht gelaunt ist, traurig, verzweifelt. Nieder- geschlagenheit nach negativen Erfahrungen ist normal. Im alltäglichen Sprachgebrauch werden häufig Wörter verwendet wie "deprimiert", "depressiv sein". Vorübergehende Stim- mungstiefs dürfen aber nicht verwechselt werden mit der Erkrankung Depression.

Hellt sich schlechte Stimmung auch nach erfreulichen Ereignissen nicht wieder auf, ist das Denken und Fühlen über einen längeren Zeitraum beeinträchtigt, dann handelt es sich um eine ernstzunehmende medizinische Erkrankung, die durchaus lebensbedrohlich werden kann.

Der Arzt bezeichnet als Depression im Sinne einer Krankheit einen Zustand, der:

  • zu Symptomen im körperlichen und seelischen Bereich führt
  • das soziale Leben und die sozialen Beziehungen beeinträchtigt
  • mit Leiden und Elendigkeitsgefühl einhergeht
  • bereits mindestens zwei Wochen lang unverändert bleibt
  • auch durch sozialen Kontakt nicht beeinflussbar andauert

Symptome

Als "Laie" denkt man bei Depressionen zunächst einmal an eine Person, die von tiefer Trau- rigkeit befallen ist. Das ist jedoch bei weitem nicht das einzige Symptom.

Viele Patienten sind so stark betroffen, dass sie nicht einmal mehr Traurigkeit empfinden können, geschweige denn weinen können. Statt dessen haben sie ein Gefühl der Leere und Gefühllosigkeit.

Lesen Sie mehr zu den Symptomen von Depressionen.

Ursachen

Depressionen werden auch als multifaktorielles Geschehen bezeichnet, d.h. es sind viele Be- dingungen an der Entstehung, Auslösung und Aufrechterhaltung der Krankheit beteiligt. Es gibt nie die eine Ursache einer psychischen Erkrankung oder Störung.

Sowohl eine genetische Veranlagung als auch äußere Umstände können zur Entstehung von psychischen Krankheiten beitragen. Es gibt aber auch Depressionen, die durch rein körper- liche Vorgänge ausgelöst werden.

Welche wissenschaftlichen Erklärungen es für die Entstehung von Depressionen gibt, lesen Sie hier.

Verschiedene Formen

Depression ist nicht gleich Depression. Sie kann völlig unterschiedliche Ursachen haben und sich bei jedem Menschen in ganz anderer Art und Weise zeigen.

Neben der Einteilung der Depression nach den Ursachen neigt man heute dazu, Depressionen nach der Stärke und dem Verlauf zu kategorisieren.

Mehr zur Einteilung und den verschiedenen Formen von Depressionen.

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12.01.2011
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